Am 27. Juli 2020 habe ich die ARD und das ZDF persönlich angeschrieben:

Der Umgang mit Regierungsmitgliedern in der ARD und ZDF.

Der Umgangston von Journalisten mit Regierungsmitgliedern gefällt mir nicht!

Denn wenn ein Journalist ihres Senders eine Frage stellt, dann kommt zuerst ein einleitenden Satz zu hören. Das dauert ein wenig. Dann kommt der Journalist zur eigentlichen Frage. Im Wesentlichen sind die Regierungsmitglieder aus dem Fachbereich und somit ist der einleitende Satz vielleicht nicht nötig. Außerdem ist mir aufgefallen das zu sehr auf ein Thema herum geritten wird. Somit kommt es vor, das ein Minister sechs- oder siebenmal die gleiche Frage beantworten musste, weil der Journalisten immer nur eine Antwort hören wollte. Ich finde es langweilig und mein Interesse an dem geführten Interview geht gegen Null. Auch können die Regierungsmitglieder nicht aussprechen, denn einfach ins Wort fallen gehört nicht zum feinen Journalismus. Mir ist weiterhin aufgefallen, dass Regierungsmitglieder mit einem Namen begrüßt werden und auch verabschiedet wurden. Dies ist nicht höflich, denn eine Begrüßung oder eine Verabschiedung sollte im Ratgeber für „Anschriften und Anreden“ durchgeführt werden. Herausgeber: Bundesministerium des Innern -Protokoll Inland der Bundesregierung- Alt-Moabit 140 in 10557 Berlin.

Auch finde ich, dass damit ein Respekt verloren geht. Auch Journalisten haben eine Verantwortung, die durch ihr Benehmen beeinflusst wird!

Nur an das ZDF habe ich am 10. August 2020 geschrieben:

Am 9.08. 2020 hat Herr Theo Kroll ein Interview mit Tino Chrupalla von der AfD geführt. Das war ein ZDF-Sommerinterview, Berlin direkt. Das war nach der „heute-Journal“ Sendung. Dabei ist mir aufgefallen, dass Herr Theo Kroll, den Interviewpartner nur schwer in den „Griff“ bekam. Er musste mehrmals unterbrechen und dem Interviewpartner auf die Fragestellung hinweisen. Auch die Einspielungen und Zitate vom Herr Kroll haben da nicht weitergeholfen. Entweder war Herr Kroll nicht vorbereitet genug, oder hat das ZDF keine Journalisten mehr, um Herr Chrupalla in den „Griff“ zubekommen.